DRY´IN – Energiezentrale Bersenbrück 4.0
DRY´IN – Energiezentrale Bersenbrück 4.0
Ein erstes Video während der mechanischen Inbetriebnahme
Ein erstes Video während der mechanischen Inbetriebnahme
Neue Entwürfe und 3D Lichtstudien für privates Stadthaus in Potsdam
Die Einrichtung und Neuordnung des Stadthauses in Potsdam schreitet voran. Noch sind nicht alle Entwürfe umgesetzt. Daher gibt es erst nach Fertigstellung reale Fotos. Dennoch die 3D Studien zeigen wie es später aussehen wird. Hierzu ist die Lichtstimmung der bereits vorhandenen Beleuchtung nachempfunden. Auch die Möbel und Objekte sind größtenteils vorhanden. Die Zeichnungen sind mit Sketchup und Renderings mit Twilight Render V2 erstellt.
Alternativer Daybed Entwurf ∗ Ausführung in Vorbereitung
Auffrischung, Reparatur und Erweiterung einiger Objekte aus den Jahren 2008 – 2012
Meine Arbeit für die Pan Am Lounge ist am ehesten mit einem Zitat meiner Auftraggeberin beschrieben:
Das bedeutet für mich, dass meine Arbeit unmerklich im Hintergrund stattfindet. Zur allmälichen Verschönerung und Erhaltung des einmaligen und legendären Ortes im Dachgeschoss des Edenhauses dient. Und den gastronomischen Betrieb bedarfsgerecht erleichtert.
So gab es in Frühjahr 2022 nach 10 Jahren ein Wiedersehen. Alle geplanten und größtenteils auch hergestellten Objekte aus den Jahren 2008 bis 2012 waren noch funktionstüchtig. Allerdings nach hunderten von Veranstaltungen und der Einwirkung von Wind und Wetter, vor allem im Außenbereich, offenbarte sich erheblicher Sanierungsbedarf. Bald wurde ich mit der Renovierung der Objekte auf der Dachterrasse beauftragt. Aber auch im Innenbereich der Lounge als auch Suite nagte der Zahn der Zeit.
Sitzbänke
Die Eichensitzbänke die entlang der Fassade in den Fensternischen angeordnet sind wurden aufwendig instandgesetzt. Algen, Pilze und faules Holz wurden entfernt. Defekte Stellen mit flüssigem Harz aufgefüllt und verklebt. Verbogene Lamellen mit gerichtet. Abschliessend mit UV beständigem Öl mehrfach getränkt. Fertig!
Tischplatten
Wo gehobelt wird fallen Späne! Die insgesamt 25 Tische die zu jeder Veranstaltung neu platziert werden, haben nach 14 Jahren ihren Dienst geleistet. Nach hunderten von Veranstaltungen bedurfte es einer Grunderneuerung. Hierzu habe ich die Tischplatten passend zum Style der 60ziger Jahre Pan Am Lounge neu designed und auch hergestellt.
Das farblich nachwievor gut passende und ausreichend beanspruchbare Siebdruck-Plattenmaterial wurde auch für die neuen Auflagen verwendet. Um aber die Ecken und Seitenflächen der Platte besser als bisher vor Abnutzung zu schützen, erhielten diese einen massiven Eichenrahmen. Mit Hartöl versiegelt lässt sich dieser immerwieder auffrischen und verleiht dem Tisch eine Wertigkeit die dem übrigem Interior der Lounge gerecht wird.
Elektroinstallation
In Zusammenarbeit eines Fachbetrieb wurde die Elektroinstallation neu geplant und ausführende Arbeiten überwacht. Dazu wurden ca. 10 Endgeräte und weitere 10 Steckdosen über die gesamte Terrasse verteilt mit Strom versorgt. So können für den gastronomischen Betrieb flexibel auch temporäre Stromabnehmer ohne provisorische Kabel mit Strom versorgt werden. Dazu wurden alle Kabel unter das Pflaster, oder hinter Verkleidungen oder unter Putz geführt. So sind keine Kabel mehr sichtbar.
Wandfarben
Auf den Bildern des Absatzes „Sitzbänke“ ist die alte Farbgebung der Terrassenwände noch zu erkennen. Dunkles blau und ein kaltes gelb. Typische Farbkombination der 60er Jahre. Aber auch der nun aktuelle Anstrich in „veneziarot“ wie gehabt in Kombination mit dunkelblau ist absolut typisch. Fast komplementär zu den mintgrünen Vorhänger jedoch weitaus harmonischer. Ein wärmeres Licht wird zweifelsohne abgestrahlt.
Terrassenlicht
Über die richtige Lichtstimmung, vorallem in einer Partylocation lässt sich vortrefflich streiten. Die einen bevorzugen ein schummrig, warmes Licht die anderen mögen es lieber hell, farbig und grell. Meine Aufgabe derzeit Zeit ist es für möglichst viele Ansprüche eine gestalterische wie bauliche Lösung zu finden.
Dank LED Technik lässt sich dieses nicht nur platzsparend bei geringem Energeiverbrauch, sondern auch in allen Farbfacetten und Helligkeitsstufen herstellen.
Verschattung & Regenschutz
Das Membranedach welches 2010 von mir geplant (Bauantrag extern), gefertigt und eingebaut wurde hat in der letzten 12 Jahre allen Stürmen getrotzt. Auch Frost und Sonne die 45 m über dem Breitscheidplatz stärker einwirken als andernorts konnten dem Dach bis auf einige undichte Stelle nichts anhaben. Dafür dass es einst nur als Verschattung geplant war, hat es erstaunlich guite Dienste geleistet. Die aktuellen Abdichtungsarbeiten werden im kommenden Frühjahr abgeschlossen.
Weitere Beiträge dazu finden Sie hier auf meiner Webpage:
https://rene-flietner.de/project/pan-am-lounge-leuchte-klein
https://rene-flietner.de/project/pan-am-lounge-entwurfe-2-0
https://rene-flietner.de/project/pan-am-lounge-leuchte-gros
https://rene-flietner.de/project/pan-am-lounge-sitzbanke
https://rene-flietner.de/project/pan-am-mobil-friedrichstadtpalast
https://rene-flietner.de/project/pan-am-lounge-dance-light
https://rene-flietner.de/project/pan-am-lounge-bestuhlungskonzept
https://rene-flietner.de/project/pan-am-lounge-lichtkonzept-1-0
https://rene-flietner.de/project/pan-am-lounge-verschattung-grillterrasse
https://rene-flietner.de/project/pan-am-lounge-grillterrasse
https://rene-flietner.de/project/pan-am-lounge-nutzungskonzept-dachterrasse
https://rene-flietner.de/project/pan-am-suite-generalplanung
Workshop an der Technischen Hochschule Ost-Westfalen-Lippe
Bei dieser geodätischen Struktur handelt es sich um einen 30 qm Dome der Firma Zenvision aus Berlin. Dieser misst regulär im Bereich des Äquators 6,3 m Durchmesser und ist im Zenit 3,85 m hoch. Eine Membran ist nicht vorhanden. Eine Eingangstür bzw. Boden sind hier nicht Teil der Ausstattung. Die Tragstruktur besitzt zunächst keine Durchbrüche. Der Dome wurde gegenüber der handelsüblichen Größe um eine Sphäre unterhalb des Äquators erweitert und ist somit im Innenraum anstatt 3,85 m ca. 4,7 m hoch.
Die Konstruktion besteht aus verschieden langen Streben (rot, orange, blau, grün, weiß und schwarz markiert) und Lochscheiben (fünf bzw. sechs Löcher). Die Streben werden mit M8 Schrauben an den Knotenscheiben befestigt. Die Anordnung der Streben folgt alle 72 Grad um die Mittelachse einem wiederkehrenden Muster. So entsteht im Zenit des Domes ein gleichschenkliges Pentagon. Die untersten Lochscheiben sind mit der steckbaren Bogenkonstruktion fest verschweißt.
Der Dome wird in der Regel als Ausstellungs- und Veranstaltungsraum oder auch als temporärer Wohnraum genutzt. Der kuppelförmige Innenraum mit seiner beherrschenden Stabstruktur wirkt im Gegensatz zu orthogonalen Räumen eher wie eine organische Zelle. Außer einem ebenen Boden und einer schützenden Hülle gibt es wenige Übereinstimmungen.
Innenausbau und -einrichtung
Mit diesem Entwurf für Innenausbau und Einrichtung wird der Entwurf des Sonnenhaus 4.0. ergänzt. Exemplarisch wird gezeigt, wie das Haus organisiert sein könnte. Die Anordnung der Räume mit entsprechender Nutzung ist auf den Lichteinfall zu den entsprechenden Tageszeiten ausgerichtet. Die Möbelentwürfe sind teilweise selbst erstellt, zum Teil aus Datenbanken eingefügt. Die Lichtstimmung ist sehr authentisch. Hierzu wurden mehrere Leuchten von der Potsdamer Designerin Susanne Philippson in 3D nachmodelliert. Morgens wird man mit der Sonne im Schlafbereich wach und Abends lässt man den Tag mit dem Abendlicht im Wohnbereich ausklingen.
Weitere Beiträge dazu finden Sie hier auf meiner Webpage:
Konzeptioneller Entwurf für ein Hofhaus in städtischer Lage
Das Hofhaus war einst der weit verbreitetste Wohnhaustyp. Auf allen Kontinenten bildeten sich ähnliche Strukturen heraus. Zum Schutz vor dem Klima sowie gesellschaftlichen Einflüssen boten sie ihren Bewohnern Schutz. Erst im Zuge der Moderne und insbesondere der Ausrichtung auf die autogerechten Stadt lösten sich diese Formen nach und nach auf. Das Hofhaus galt als unübersichtlich, schmutzig und nicht mehr zeitgemäß. So mussten beispielsweise in China ganze Stadtteile dem Bau von Hochhäusern und Wohnblocks weichen. Die große Errungenschaft, seinen Bewohnern einen privaten Außenbereich inmitten einer dichtbebaute Struktur zu bieten ging damit verloren.
Heute gibt es weltweit zwar wieder gute Beispiele, doch zusammenhängende Siedlungsstrukturen findet man nur noch in den Altstädten des Orients, den heissen Ländern Afrikas, Südeuropa und Lateinamerika. Außerdem gelten sie wegen der Ausbildung einer doppelten Fassade zu teuer.
Dennoch stellt sich die Frage ob die Hofhaustypologie bei sich veränderten Gesellschaft- und Klimabedingungen hierzulande eine Alternative zum vorwiegend freistehenden Wohnhaus oder Block sein könnte. In diesem Entwurf soll untersucht werden, wie weit eine introvertierte Bauweise in Anlehnung an eine traditionelle Hofhaus-Bauweise annehmbar ist. Die überbaute Grundstücksfläche beträgt dabei wie beim freistehenden Einfamilienhäusern ca. 50-60%. Dabei steht eine vielfältige Nutzung des Hofraums mit fließendem Übergang zu den Innenräume im Mittelpunkt. Der dreiseitig geschlossene Hof soll für eine introvertierte Nutzung ausreichend Schutz bieten. Zugleich aber auch genügend Sichtachsen zum öffentlichen Raum offenhalten. Der Lichteinfall soll durch eine gestaffelte Bauweise begünstigt werden. Eine Einzel- wie gemeinschaftliche Nutzung soll zu erkennen sein. Die Siedlungsstruktur gleicht der einer klassischen Wohnsiedlung in Ortrandlage.
Die Hofhaustypologie mit einem geschützten Außenbereich im Inneren des Hauses könnten einige offene Fragen beantwortet werden. Durch den Innenhof sind die Räume des Hauses nicht nur besser vor klimatische Einflüssen geschützt, sondern auch vor Stresseinflüssen aus der Umwelt. Statt der Öffnung des Hauses zum öffentlichen Raum, wenden sich die Räume des Hofhauses vorwiegend dem zentralen Innenhof zu.
Die Höfe sind hierbei nicht größer als ein Wohnzimmer mit Terrasse und nicht höher als 1-2 Geschosse. Das Haus ist zum Wohnen für Familien, Wohngemeinschaften mit kleineren Büros, Ateliers oder auch einem Laden gedacht. Auch eine kleine Kita, Praxis oder Café fänden darin Platz. Der Hof wird dabei von den Bewohnern gemeinschaftlich genutzt.
In Städten mit meist mehr als 5 Geschossen sind solche Struktur auch als Dachhöfe oder in Form von eingeschobenen Loggien denkbar. Entscheidend ist eine verschachtelte Bauweise die genügend Luft und Licht hineinlässt und zugleich einen geschützten Außenraum herstellt.
Die Typologie von Hofhäusern unterscheidet sich von freistehenden Häuser oder Blöcken durch eine ringförmige Erschließung und Versorgung. Die Räume werden nicht über einen zentralen Kern im Inneren des Hauses, sondern über eine verschachtelte Führung von Treppen und Fluren erschlossen. Die einzelnen Räume sind um die Hofachse rotierend aneinander gereiht. Belichtung und Belüftung erfolgt weitestgehend über Fenster und Türen zum Hof. Der Hof kann allseitig, als auch nur teilweise geschlossen sein. Ebenso kann dieser ebenerdig, oberhalb eines Ladengeschosses oder als Dachhof eines Stadthauses angeordnet sein.
Die Innenräume gehen fließend in den Hof über und können so freier genutzt werden. Es entsteht ein großzügiger und vor allem privater Außenraum inmitten einer dicht bebauten Struktur. Der Hof ist dabei nicht größer als ein großes Wohnzimmer mit Terrasse und max. 2 Stockwerke hoch. Er verbindet alle umliegenden Räume zu einer geschlossenen Einheit. Als erweiterter Wohnraum lädt ein privater Innenhof, ähnlich wie ein Balkon oder angrenzender Garten dazu ein, diesen ebenso zu nutzen und zu gestalten. Für 6 Monate im Jahr kann hier gepflanzt und geerntet werden, gekocht und gegessen, gewohnt und in heißen Sommernächten auch geschlafen werden. Das Klima im Haus ist dabei durch die weit öffenbaren Fenster deutlich angenehmer als in einer Geschosswohnung. Das untere Geschoss ist zurück gesetzt, sodass die angrenzenden Wohnbereiche vor direkter Sonneneinstrahlung und Regen geschützt sind. So können die Türen und Fenster in den Sommermonaten auch bei Regen geöffnet bleiben.
Zur Nutzung ist der Hof besonders zum Kochen, Essen und Verweilen geeignet. Bei geöffneten Fenstern und Türen ist es nur ein kleiner Schritt nach draußen. Durch den fließender Übergang zwischen Innen und Außen wird der Wohnraum ein Ganzes. Möbel und Assecoires lassen sich bequem nach draussen bringen und auch mal mehrere Tage stehen lassen. Auch eine dauerhaft installierte Außenküche ist denkbar. Zum Verrichten kleinerer Arbeiten, Sport machen etc. ist der Hof ebenso geeignet.
Der Fussboden im Innenraum geht stufenlos in den Hofraum über. Durch einen wenige Zentimeter hohen umlaufenden Versatz entsteht im Boden eine Vertiefung über die das Wasser zur Aussparung in der Bodenplatte läuft und den Baum bewässeert bevor es in die unterirdische Zisterne weitergeleitet wird. Die geschosshohen Holzelemente zwischen den Fenster und Türen schaffen ein stillvolles Ambiente.
Das Hofhaus kann aber auch in mehrere kleinere Einheiten unterteilt werden. Dabei lässt sich das Wohnen und Arbeiten mit Büro oder Atelier leicht kombinieren. Insbesondere für das betreute Wohnen oder für Mehr-Generationen-Wohnen ist das Hofhaus besser geeignet als eine kompakte Wohnhausstruktur. Denn in besondere Weise entsteht durch die angrenzende Nähe über die Blickbeziehungen im Hof bei gleichzeitig abgetrennten Wohneinheiten ein Zugehörigkeitsgefühl aller. Durch die ringförmige Anordnung der Räume um den gemeinsamen Hof besteht bei gleichzeitiger Nähe auch die Möglichkeit sich zurückzuziehen, ohne dass sich Wege zwangsläufig kreuzen. Hierzu haben die einzelnen Einheiten nicht nur einen eigenen Zugang zum Hof, sondern auch von der Straße aus. Auch die technisch getrennte Versorgung der Wohnungen über eine Ringleitung ist unproblematisch.
Zur optimalen Lichtausbeute sind die zweigeschossigen Baukörper im Norden und Osten angeordnet. Das eingeschossige Atelier mit Dachterasse liegt auf der Westseite des Hofes. Im Süden öffnete sich der Hof zum öffentlichen Raum. Hier sind die baulichen Strukturen teilweise aufgelöst und nicht höher als ein Geschoss. Eine halbhohe Mauer, ein Fahrradunterstand oder Bepflanzungen begrenzen den Hofraum so, dass die gesellschaftlich übliche Transparenz bewahrt bleibt. Zugleich ist für aussrecihend Lichteinfall noch genügend Licht in den Hof. abfallenden Schatten verdeckt erst in den Abendstunden das gegenüberliegende Haupthaus. So kann durch den Verlauf der Sonneneinstrahlung der komplette Hof über den Verlauf eines Tages ausgeleuchtet werden. Die Aufteilung der Räume sieht vor, dass Wohnbereiche im zweigeschossigem Flügel von morgens bis Abends direktes Licht über die Hoffenster erhalten. Eingang, Bäder, Toiletten und Abstellräume sind im nördlichen Trakt des Hauses angeordnet und werden über die Fenster zur Straße mit Licht und Luft versorgt. Das Altelier welches zum Arbeiten, auch als Wohnung oder Laden genutzt werden kann, wird neben einem schmalen Lichtband in der Westfassade hauptsächlich über die vollflächige Verglasung zum Hof versorgt. Zur undrekten Lichtverteilung sind die aufgeständerten Baukörper bewusst in hellen Farben oder ganz weiß gehalten.
Um das Aufheizen des Gebäudes über die großzügige Verglasung zu vermeiden sind im Obergeschoss raumhohe Jalousien vor den Fenstern und dahinter Vorhänge angeordnet. Das Atelier ist ab mittags durch die teils geschlossenen Wände nach Süden und Westen geschützt. Der Hof ist mit einer offenen Seite nach Süden ausreichend belüftet. Der Baum der nicht nur Schatten spendet, sondern auf Feuchtigkeit abgibt, wird mit freistehenden Pflanzen ergänzt. Das Gründach wird übe die Zisterne automatisiert bewässert und sorgt zudem für kühlere Luft. Ab dem Nachmittag spendet das Atelier im Hof Schatten. Durch den eingearbeiteten Versatz in die Bodenplatte Bodenplatte des Hofes
Ein- und Ausblicke werden durch die verschachtelte Anordnung der Baukörper weitestgehnd so gelenkt, dass neugierige Blicke zum Nachbargrundstück nur über schmale Fenster von Fluren oder ebenso wenig atracktiven Aufenthaltsorten innerhalb der Wohnung möglich sind. Um so intensiver sind die Blickbeziehungen innerhalb des eigenen Hofes. Wer in einem Hofhaus wohnt, entscheidet sich bewusst dazu. Hier ist der offener Blickkontakt erwünscht. Aber auch hier gibt es Möglichkeiten des Rückzuges. Die Räume im Untergeschoss die eher der gemeinschaftlichen Nutzung vorbehalten sind, lassen sich mit raumhohen Vorhängen verschliessen. Vom Obergeschoss aus Richtung Süden und Westen ist der Blick frei. Über das Gründach neben der Dachterasse hinweg kann man auf die umliegenden Gebäude, Wege und Strassen blicken. Jedoch sind Einblicke in die Nachbarhäuser durch die verschachtelte Bauweise ebenso wie umgekehrt in das eigene eher unspannend. Nach außen wird dieser Hofhaus-Entwurf dennoch einer demokratischen bzw. offenen Bauweise gerecht. Zahlreiche Fensteröffnungen sowie der zu einer Seite geöffnete Hof bieten genügend Ein- und Ausblicke.
Fensteröffnungen und Eingangsbereiche bewusst transparent ausgebildet. Der Einblick womit der Eindruck der Abschottung vermieden werden soll. So bieten sich gelegentliche Einblicke in den Hof an, womit . Für zusätzliche Zäune und Mauern zur Abgrenzung zum Nachbarn besteht demnach keine Notwendigkeit mehr.
Loungemöbel für 5-6 Personen in 3 Varianten
Diverse Objektentwürfe zur Erweiterung des Raumprogramms der Pan Am Lounge
Sitzbank
Mit einer neuen Sitzbankgruppe sollen zusätzliche Sitzplätze im Außenbereich der Pan Am Lounge geschaffen werden. In Anlehnung an den Entwurf der bereits seit 2008 vorhandenen freistehenden Sitzbänke ist diese für die Westterasse geplant. Von diesem etwa 20qm großen Bereich aus hat man einen fantastischen Ausblick auf die Gedächtniskirche am Breitscheidpaltz. Insbesondere am Abend bei Sonnenuntergang halten sich hier die Gäste besonders gerne auf.
Außenbar
Der vorhandene Außenbarbereich soll vergrößert werden. Dazu werden die Kühlschränke aus dem vorhanden Korpus herausgenommen und rückseitig an der Wand neu aufgestellt. Ein neuer Korpus sorgt für eine entsprechende Verkleidung und beitet eine zusätzliche Ablage bzw. Arbeitsfläche an. Der freigeräumte Barkorpus wird neu organisiert und kann zur Aufbewahrung von Gläsern, Leergut und Transportboxen genutzt werden. Auch ein aufgerollter Gartenschlauch findet hier Platz.
Display
Das ca. 2 m hohe Display soll zur Orientierung und Begrüßung der Gäste im Foyer bzw. vor dem Eingang des Edenhauses aufgestellt werden. Damit es für das Personal zu jeder Veranstaltung handhabbar ist, muss es leicht und dennoch stabil sein.
Neben einer hochwerigen Lackierung ist das Pan Am Logo aus der Decklage des Panel ausgeschnitten und mit einer transluzenten Zwischenlage hinterleuchtet.
Lackiertes Stahlgestell kombiniert mit einer Phenolharzplatte als Auflage
Teilnahme als Dozent an einem firmeninternen Zeichenworkshop
Von 2D-Netzhaut über 3D-Interpretation im Gehirn zurück zu 2D aufs Papier. Im Rahmen einer Weiterbildungsmaßnahme des Kölner Architekturbüros JSWD Architekten (Thyssen Krupp Campus) nahm ich als einer von vier Dozenten an einem Zeichen- & Aquarellworkshop teil. Entsprechend meines Konzeptes: „Beim Sehen das Denken abgewöhnen!“ vermittelte ich meinen Ansatz, das Zeichnen zu lernen. Dabei lernten die Teilnehmern, mit Hilfsmitteln wie Passepartout, aufgespannte Rahmen, etc. die Zwischenräume als zweidimensionale Flächen wahrzunehmen sowie zum Beispiel mit Sonnenbrille oder zugekniffenen Augen die Sicht einzuschränken, den Blick unscharf zu stellen. Wir übten, den Raum als vereinfachte Fläche wahrzunehmen. Der Effekt dabei ist, dass Perspektiven, Proportionen, Licht und Schatten meist präziser erfasst und dargestellt werden, als bei einer konstruierten Perspektive beispielsweise bei Gebäuden.
Eine fotografische Neuentdeckung des Valle Onsernone
Besondere Reiseerfahrung
Langzeitbelichtungen
Langzeitbelichtungen sind eines meiner Lieblingsthemen in der Fotografie. Wie kann man Wasser in Bewegung darstellen? Mit dieser Frage beschäftigte sich auch meine Tochter seit Längerem. Da ich mich bereits während meines Studiums in den 1990ern damit auseinandergesetzt hatte, konnte ich ihr viele Tipps geben. siehe auch hier
Fotosession während einer frühmorgendlichen Zugfahrt durch die Altmark Brandenburgs
Das Sonnenhaus ist ein kleines Wohnhaus mit Nebengelass für max. 4-6 Personen und ist auf einer Anhöhe in Potsdam Nord erdacht. Der Entwurf soll exemplarisch eine nachhaltige Bauweise in zeitgemäßes Architektursprache zeigen. Auch das Interieur bezieht sich auf derzeitige Trends. Die Anordnung der beiden Gebäudeteile erlaubt einen geschützten Außenbereich der fliessend in die Gartennutzung übergeht. Die Fensterfronten sind zur besseren Lichtausbeute sowie Schattenspende nach Osten bzw. Westen ausgerichtet. Die Fassade ist nach Süden mit einer Begrünung vor Sonne, Regen und Wind geschützt. Nach Norden geht die Fassade in die metallene Dachhaut über wovon aus diese das Gebäude zu allen Seiten rahmt und als monolitisch ganzes Körper wirken lässt.
Für den Entwurf hab ich einen realen Ort auf einer Anhöhe in der Nordstadt von Potsdam am Rande einer Siedlung gewählt. Eine ähnliche Bauform, die eines Langhauses, steht bereits auf diesem Grundstück und inspirierte mich zu diesem Entwurf. Der Garten grenzt an eine große Lichtung der scheinbar nahtlos in die Landschaft übergeht. Entsprechnd verlockend schien es den Garten eher zufällig gewachsen anzulegen. Wege sind Pfade. Fahrzeuge werden ohnehin auf der angrenzenden Straße geparkt. Die Gebäude fügen sich somit in die Landschaft. Die Ausrichtung der Baukörper zur Sonne ist ebenfalls athentisch. Die Anordnung der Räume und Ausrichtung der Terreasse resultiert aus dem Lichteinfall. Zudem lag es nahe die Sonneneinstrahlung auf Dachflächen zur Strom- und Wärmegewinnung zu nutzen.
Entsprechend zur optimalen Ausrichtung der PV Module erhält das Haupthaus eine Dachneigung von ca. 30 Grad. Die Dachfläche des Nebenhauses mit integrierten Sonnenkollektoren ist 60 grad geneigt. Die jeweils gewonnene Energie wird in entsprechenden Speichermedien wie einer Batterie als auch einem Warmewassertank gespeichert. Mit einem intelligenten Management lässt sich so der Eigenbedarf sowohl an Strom, als auch Wärme über das gesamte Jahr decken. In besonders kalten Perioden wird der Puffferspeicher mit einem Holzkamin der etwa 1 mal pro Woche angezündet werden müsste wieder aufgeheizt. Alternativ dazu kann der Pufferspeicher mit der integrierter Wärmepumpe aufgeladen werden. Gleichzeit dient die Wärmepumpe in den Sommermonaten dazu den Heizkreislauf im Fussboden sowie in der Zimmerdecke herunterzukühlen. Dank des Lehmptzes kann das kondensierende Wasser aus der Umgebungsluft aufgenommem und ohne Schimmelbildung später wieder abgegeben werden. Somit kann mit dem selben System geheizt und gekühlt werden. Die Kosten für den jeweils benötigten Strom gleichen sich mit den überschüssigen Einnahmen aus den Erträgen der Sommermonate aus.
Die tragende Konstruktion steht auf einem gedämmtem Betonsockel und besteht aus einem vorgefertigtem Holz-Lehm-Verbundsystem. Die massiven Wandplatten sollen als Sandwichmodul vorgefertigt und in kurzen Bauzeiten zwischen die Holzständer eingebracht werden können. Das Tragwerk ist aus Massivholz bzw. nachhaltig gefügten Schichtholz. Betonfertigteile sind ebenso denkbar. Die Ständer sind in doppel-T-Form so ausgearbeitet, dass die Wandplatten zu beiden Seiten des Profils Halt finden. Um den Formschluss zwischen Wandplatte und Ständer zu vervollständigen werden Hohlräume mit Lehmmörtel verpresst. Zur Aussteifung gegen horizontale Kräfte ist das Ständerwerk in Längstrichtung des Gebäudes mit einer diagonalen Verstrebung die innerhalb des Dämmkern geführt wird abgesichert. Zusätzlich wird der Dachaufbau aus gedämmtem BFH-Panels als „ganze Scheibe“ zur Übertragung der Kräfte auf die an den beiden Ende des Gebäudes angeordneten Rahmenecken genutzt. Um die wasserlöslichen Lehm-Verbundplatten während es Aufbaus gegen die Witterung zu schützen sollte die Baustelle komplett eingerüstet werden oder temporär gegen Regen geschützt werden. Dabei könnte zugleich eine integrierte mobile Kranbahn den Bauablauf vereinfachen und Bauzeiten verkürzen. Um den Lembaustoff im Havariefall durch Wassereinwirkung zu schützen wird dieser erst ab eine Höhe 15 cm über Fussboden verbaut. Da die Wandplatten zur Aussteifung des Gebäudes nur bedingt herangezogen werden, können ggf. auch ersetzt werden.
Lehmbaustoffe gehören neben Holz und Stein zu den ältesten Baustoffen mit denen die Menschheit baut. Überall dort wo im Boden natürliche Ablagerungsstätten vorkommen wird seit Jahrtausenden mit Lehm gebaut. Doch durch den technischen Fortschritt seit den 50er Jahren ist der Baustoff für einige Jahrzehnte in den Hintergrund gerückt. Lediglich in den sozialistischen Ländern, einschließlich der DDR wurde mit Lehm gebaut. Hier war er gegenüber der BRD bis zur Wende 1989 als Baustoff genormt und zugelassen. Dank des zunehmenden Bewusstseins für Nachhaltiges Bauen erleben Lehmbaustoffe seit ca. 20 Jahren eine Renaissance. So wurden dann nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten Lehmbaustoffe durch mühsames Wirken verschiedener Akteure ab 2013 wieder in die DIN Normen aufgenommen. (Siehe auch DIN Normen für Lehmbaustoffe bei Dachverband Lehm e.V.)
Mich beschäftigt der Baustoff Lehm seit meinem Architekturstudium Ende der 90er Jahre. Neben Lehmputzen die ästhetisch und äußerst atmungsaktiv sind reizt mich Stampflehm als Wandbaustoff. Seither dachte ich zimmermal wieder darüber nach wie Stampflehm einfacher und vor allem präziser verarbeiten kann. Denn bislang besteht die einzige Innovation ihn gegenüber der klassischen Methode von Hand oder Füßen festzutreten, mit Presslufthämmern festzustampfen. Dabei hat sich aber grundsätzlich in der Verarbeitung nichts geändert. Die einzige Rechtfertigung dafür ist die Ästhektik einer offenen Stampflehmwand. Doch soll das Baumaterial auf Grund seiner bauphysikalischen Eigenschaften, als Massenspeicher oder Füllmaterial zwischen Holzbalken wie einst beim Fachwerkhaus verwendet werden, sind andere Verarbeitungsmethoden sinnvoller.
Stampflehm der vorallem in ärmeren Ländern als natürlicher Baustoff aus dem Boden gewonnen und direkt vor Ort zu Wohn- oder Kummunalbauetn verarbeitet wird ist auch hierzulande ausreichgend vorhanden. Neben den zahlreichen postiven Eigenschaften ist seine unterschiedliche Zusammensetzung jedoch problematisch für eine präzise Verabeitung. Auch dass er durch eindringendes Wasser errodiert macht ihn nicht zum Massenbaustoff. Mit ihm zu bauen ist teuer und zeitaufwendig. Allerdings wird er wieder vermehrt eingestzt und erfreut sich zunehmender Beliebheit. Zum einen wird er gerne als monolitisches Element in großen Prestigebauten verarbeitet. So zum Beispiel in der KAPELLE DER VERSÖHNUNG in der Bernauer Straße in Berlin oder als Fassade auf dem Alnatura Campus im Südwesten von Darmstadt. Zum anderen wird Stampflehm auch wieder als tragende Wand für Wohnhäuser verwendet. Als „Pionier der Neuzeit“ sei hier vorallem Martin Rauch aus Österreich zu erwähnen. Er ist der wohl bekannteste auf dem Gebiet und hat u.a. die beiden zuvor erwähnten Projekte als geistiger Vater kreiert. Aber auch das Büro ZRS Ingenieure aus Berlin die als Fachplaner zur Seite stehen und im wahrsten Sinne Steien aus dem Weg räumen spielen eine absolut entscheidende Rolle bei den jüngsten Entwicklungen. Bei einem der Gründer Herrn Dr.-Ing. Christof Ziegert habe ich an der Bauhaus Weiterbildungsakademie in Weimar ein Lehmbauseminar besucht.
Als ich in den Jahren 2014/15 in meiner vorherigen Rolle als Trocknungsanlagenbauer Versuche mit Zellulose machte kam mir schließlich die Idee den Stampflehm horizontal, statt vertikal zu verarbeiten. Ich konnte beobachten, wie der Zelluloseschlamm während des Trockners auf dem Trocknungsboden verklebte und durch die Mischerschnecke festgedrückt, fest gerieben wurde. Herauskam eine dünne Platte hochverdichteter Zellulose. Das Problem lösten wir nachher dadurch, dass unter dem Zelluloseschlamm zuvor ein dünne Schicht getrocknete Zelluloseflocken eingetragen wurden. Diese bildete eine Trennschicht die nicht verklebte und vermischte sich mit dem feuchten Material sodass dieses beim Trocknen nicht mehr verklebte.
Der Lösungsansatz bestand also darin den Stampflehm mit einer Maschine schichtweise horizontal zu verdichten. Der Gedanke lag nahe das Material direkt in Schalungen ähnlich wie bei Betonfertigteilen einzutragen. Darüberhinaus können Bewehrungsgewebe zur Aufnahme von Schubkräften zwischen jede Schicht gelegt werden. Auch das schichten verschiedene Baustoffe die untereinander verklebt werden war plötzlich denkbar. So ist Stampflehm zwar ein guter Massenspeicher und Schallabsorber, reguliert Feuchtigkeit und als Rohstoff reichlich vorhanden. Doch so gut wie er Wärme aufnimmt und speichert, leitet er sie auch unerfreulicherweisse an der Außenseite von Gebäuden an die Umwelt wieder ab. So bedarf es einer Wärmedämmung die bei der Herstellung des „Schichtstoffes“ direkt als untere Lage eingearbeitet werden kann.
Die Wandplatten werden im liegen schichtweise maschinell gefertigt. Beginnend unten mit der Wandaußenseite aus einer natürlichen Faserdämmplatte. Danach werden mehrere Lagen mittelschwerer Stampflehm schichtweise mit Lehmmörtel verklebt eingebracht. Abschließend kommt für die Innenseite der Wand eine dünne Lage feiner Lehmputz. Zwischen den Schichten wird jeweils eine Gewebelage eingebracht. So sind die platten gegen Reißen durch Schrumpfen oder bei Einwirkung von Schubkräften geschützt. Die frisch produzierte feuchte Wandtafel wird anschließend unter Zwang in der perforierten Schalung behutsam getrocknet. Das Wandpanel wird vor dem Transport in der wiederverwenbaren Schalung aufgerichtet und herausgelöst. Hierzu wurde auf der Unterseite der Wandplatte eine Holzschwelle eingearbeitet die über zwei Stahlseile mit einem Krangehänge verbunden werden kann.
Weitere Beiträge dazu finden Sie hier auf meiner Webpage:
Restaurierung eines 50 Jahre alten 22er Schärenkreuzers
Zweigeteilte Küche mit repräsentativen Kochbereich und rückwärtiger Spülküche
Fertigung diverser Stahlträgerkonstruktion
Webpage für das DRY-IN universelle befahrbare Trocknungssystem
Hier gehts zur www.dry-in.de Webpage
Sanierung Doppstadt Siebanlage
Gegenüberstellung befahrbares DRY-IN Trocknungssystem versus Containertrocknung
Entwurf, Planung, Ausführung einer Veranda für ein Ferienhaus
Vermarktung, Entwicklung, Planung, Herstellung & Implementierung eines Mischers zur Gärresttrocknung
DRY-IN macht mit dem hydraulisch betriebenen Mischer einen kleinen Abstecher in die Kompostierung.
Zur Entwicklung eines Schnellrotteverfahren wurde der Mischer erfolgreich eingesetzt.
Dank an die Herren Dr. Wilfried Müller und Sebastian Müller von Biowork GmbH Schmergow für eine intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
https://www.kompost-schmergow.de/
Metallbauarbeiten nach Entwurfsvorlage einer Schweizer Architektin
Hier kommt demnächst ein Text!
Bilder aus der Fertigung
DÜN GÄR – Entwicklung & Forschung in Zusammenarbeit mit ATB Leibnitzinstitut für Agrartechnik in Potsdam
Konzeption und Implementierung einer Mischersteuerung für DRY-IN Mischer sowie Managment zur Feuchtemessung
Dank an die Herren Alexander Jäger von LOGO’ELAN für eine intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Abroll-Container zum gleichmäßigen Trocknen von Getreide und anderen Schüttgütern
Nicht realisiert!
Nicht realisiert!
Nicht realisiert!
Nicht realisiert!
verwandtes Projekt: DRY-IN Mischer 4.0
DRY-IN Baukastensystem 2.0 geht an den Start!
Die erste freistehende Trocknungsanlage mit Dach und beidseitig befahrbar wird an der Biogasanalge in Schmergow aufgebaut.
Dank an die Herren Dr. Wilfried Müller und Sebastian Müller von Biowork GmbH Schmergow für eine intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
https://www.kompost-schmergow.de/
Die kleine Schwester der viel zitierten Pan Am Leuchte – 4 Fassadenleuchten für die Dachterrasse
Entwurf, Planung & Ausführung Messestand r&f engineering Gmbh zur – energy decentral – in Nürnberg
AL-KO ECO-SYS Trocknungsanlage – Mit höchster Energieeffizienz
Die rapien & flietner GbR ist seit 2012 Vetriebspartner für das Abwärmetrocknersystem AL-KO ECO SYS der Fa. AL-KO Therm aus Scheppach in den neuen Bundesländern. Parallel zum Vertrieb der AL-KO Trockner, die dahin nur für die Containertrocknung zum Einsatz kamen, entwickelten wir das befahrbare DRY-IN Trocknungssystem.
Durch Kundenanfragen inspiriert und in Anlehnung an die klassische Lagerbelüftungstrocknung hat sich das System inzwischen zu einer vollumfänglichen Lösung entwickelt. Zur Trocknung von Getreide und anderer Agrargütern beliefern wir bundesweit Biogasanlagenbetreiber, die damit nicht nur ihren Eigenbarf decken, sondern auch ganzjährig für Vertragspartner aus Industrie und Landwirtschaft trocknen. Anhand der verschiedenen Spezialanforderungen der Betreiber konnten wir das Baukastensystem DRY-IN erfolgreich ableiten und stetig weiterentwickeln.
Wir haben heute neben einem hoch effizienten Trocknungssystem umfassendes Knowhow im Bereich Belüftungs- und Trocknungstechnik sowie Abwärmemanagement anzubieten.
Entwurf, Planung, Ausführung einer Überdachung für Veranda
Entwurf Sitzbereich & Treppe für den Ausbau einer Dachterrasse
Überwachung Lagereinbau und Ablassen einer kurzzeitig eingeschobenen ICE Brücke
Während meines Bauingenieur- und Architekturstudium zwischen 1995 und 2006 arbeitete ich bundesweit im Bereich Brückentechnik. Hierzu zählten vor allem der Einbau und Sanierung von Fahrbahnübergängen und Brückenlagern. Der zu Anfang gedachte Nebenjob zur Finanzierung meines Studiums stellte sich schnell als gewerbliche „Vollzeit-Nebenbeschäftigung“ heraus. Neben anspruchsvollen Aufgaben wuchs auch die Verantwortung. So nahm ich nach dem Studium, abermals zur Finanzierung, doch diesmal meiner Selbstständigkeit die Herausforderung an den Lagereinbau an Brückenbauwerken zu überwachen und zu kontrollieren. Hierzu zählten die Nullmessung nach dem Einbau der Lager sowie nach Ablassen des Bauwerks, Spaltmessung, Überprüfung des Korrosionsschutzes und vieles mehr. Zudem das Erarbeiten von Sanierungskonzepten im Falle einer Lagerschädigung beispielsweise durch Verschleiss oder Schiefstellung verursacht. Auch das Überwachen des Lagervergusses zählte zu meinen Aufgaben. Die spannendste Aufgabe war jedoch, die Überwachung des Ablassen einer kurzzeitig eingeschobenen ICE Brücke die innerhalb von 72 Std gegen eine alte ausgetauscht wurde. Vom Lagereinbau bis zur Freigabe des Zugverkehrs am darauffolgenden Montag verblieben nur 36 Std Zeit. Die Zeit musste genügen, dass der Vergussmörtel ausreichend abbindet und die erforderliche Druckfestigkeit aufweist. Es war Sommer und die Umgebungsluft ausreichend warm. Somit konnte der Mörtel dann zu genüge aushärten.
Mobile Barlandschaft zur Preisverleihung im Friedrichstadtpalast in Berlin
Die Pan Am Lounge geht auf Reisen. Das Erfolgskonzept der Eventlocation präsentiert sich nun nicht mehr nur in der legänderen Skybar im Edenhaus nahe des Europacenter, sondern auch in Form einer „Mobilen Barlandschaft“. Erstmals zur Deutschen Filmpreisverleihung 2012 im Friedrichstadtpalast Berlin wurden zahlreiche Gäste der Deutschen Filmszene im gewohnten Stil mit Kapitänsuniform, Kostüm und Schiffchen von der Crew der Pan Am Lounge bedient. Ich war mit meiner Projektpartnerin nach 4 Jahren Um- und Erweiterungsmaßnahmen für die Pan Am Lounge und Suite bestens im Thema und konnten in nur kurzer Zeit das Barkonzept entwerfen, planen und und realisieren.
Vorbild bei der Entwicklung des Raumkonzept für die mobile Bar war die Möbel und Ausstattung der Pan Am Lounge aus den 40er und 50er Jahren, dem Flair der einstigen Ära des Fliegens und den grosszügig angelegten Räumlichkeiten, einschließlich der Dachterrasse mit Blick ins Zentrum des alten Westberlins. Der Gast sollte sich in die einstige Zeit versetzt fühlen und Lust auf einen Besuch in der Pan Am Lounge bekommen.
Hierzu sollen vor allem die hinterleuchteten Rückwände beitragen. Die linke Wand mit der Abstraktion der Fensterfassade mit Panoramablick von der Dachterrasse der Lounge auf den Breitscheidplatz. Die rechte mit dem unverwechselbaren blauen Logo der einstigen Pan Am Airline. Beide Wände dienen zugleich als Lichtquelle für den Barbereich. Die Gestalt des Tresens mit den kupferfarbenen Kassetten und schwarz lackiertem Korpus ist an die des Getränketresens auf der Grillterrasse angelehnt. Es sind typische Farben und Formen der damaligen Zeit. Ergänzt und abgerundet wird das Konzept mit den Holzmöbeln…Sesseln, den Stehtischen, Cocktailsessel und Tisch, sowie .
Hierzu sollen vor allem die hinterleuchteten Rückwände beitragen. Die linke Wand mit der Abstraktion der Fensterfassade mit Panoramablick von der Dachterrasse der Lounge auf den Breitscheidplatz
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Die Gestalt des Tresens mit den kupferfarbenen Kassetten und schwarz lackiertem Korpus ist an die des Getränketresens auf der Grillterrasse angelehnt. Es sind typische Farben und Formen der damaligen Zeit. Ergänzt und abgerundet wird das Konzept mit den Holzmöbeln…Sesseln, den Stehtischen, Cocktailsessel und Tisch, sowie .
Die rechte mit dem unverwechselbaren blauen Logo der einstigen Pan Am Airline. Beide Wände dienen zugleich als Lichtquelle für den Barbereich.
Entwurf für einen Nachtclub am Schlesisches Ufer in Berlin – Chalet (ehemals Bar 25)
Raumkonzepte für Glamping und Gastronomie mit dem Pentagon Modular System
Konzept für ein dauerhaft installiertes Tanzlicht
In einer angesagten Eventlocation wie der Pan Am Lounge wird natürlich auch getanzt. Doch leider wird durch die häufig wechselnden Veranstaltungen auch Technik für Ton und Licht aufgebaut wodurch das stilvolle Ambiente gestört wird. Als Erweiterung des Raumprogramms ist eine Lichtanlage im Bereich der Tanzfläche geplant. Hierzu bietet sich der Versatz zwischen Ober- und Unterdecke an. Dank LED Technik lässt sich hier nachträglich und sehr platzsparend eine leistungsstarke Lichtanlage integrieren. Ein kupferfarbenes umlaufendes Band aus schwenkbaren Kassetten mit regelmäßig eingebauten Spots lassen sich allseitig ausrichten. Wie Wolken aufgehängte Discokugeln reflektieren das Licht in den ganzen Raum. Das Lichtband wird vom DJ Pult aus gesteuert. Bei Bedarf kann das Licht auch der Grundausleuchtung dienen. Wechselnden Farben sind Dank LED auch kein Problem. So gewinnt der Raum eine zusätzliche Option ohne dauerhaft den Eindruck schwerer Technik zu vermitteln. Der Eindruck den man bei Betreten der Lounge gewinnt, alle Ausstattung sei im Originalzustand der nun schon 60 Jahre alten Räumlichkeiten bleibt so erhalten.
Bauwerkskorrektur einer Autobahnüberführung nach Pfeilersetzung
Dank an die Helfer Ingo Schuller und Frank Rottwilm !!!